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Avant Mostro: Amerikanisches Powermonster

Eingereicht

Im Herbst 2013 konnte man erstmals CAD-Screenshots eines neuen 700er Helis mit zweistufigem Getriebe beim amerikanischen Hersteller Avant RC sehen. Gegenüber der damals gezeigten Konstruktion hat sich am auf den Namen Mostro hörenden Modell noch einmal etwas getan, ehe es im Frühjahr 2014 in Serie gehen konnte. Kay Köhler hat den amerikanischen Edelheli gebaut und berichtet.

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Mit großer Spannung verfolgte ich die Entwicklung des Avant Mostro (zu Deutsch Monster) seit dessen Geburtsstunde im CAD-Programm. Bereits beim ersten Ansehen der im September 2013 veröffentlichten CAD-Grafiken und der Bilder des Prototyps war ich fasziniert vom Konzept und den Detaillösungen – alles zudem eingekleidet in ein elegantes Design.

Avant hatte angekündigt, den Mostro bereits kurz nach dem IRCHA 2013 auf den Markt zu bringen. Leider hat sich aufgrund von diversen Änderungen der Release-Termin bis Anfang April dieses Jahres verzögert. Wie sich im Nachhinein herausstellte, waren die Änderungen keinesfalls zum Nachteil der Konstruktion. Ich hatte glücklicherweise bereits Anfang Januar eine Vorbestellung in den USA getätigt und so auch prompt ein Modell aus der ersten Serie erhalten. Dementsprechend war ich natürlich überglücklich, als ich Ende April als einer der ersten in Deutschland den Bausatz in der Elektro-Version in Händen halten konnte.

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Der zentrale Monoblock mit doppelstufigem Getriebe. Sämtliche Antriebs- und Steuerungskomponenten werden an diesem Block befestigt.

Beschreibung

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Montage des DFC-Rotorkopfes mit Drucklagern.

Das Design und die geniale Konstruktion überzeugten mich direkt auf ganzer Linie. Das Besondere an diesem Heli ist ein zentraler »Monoblock« aus Aluminium, der sämtliche Antriebs- und Steuerkomponenten aufnimmt. Diese Einheit besteht aus zwei gefrästen Aluminiumplatten, in deren Mitte die zweite Getriebestufe wie in einem Sandwich absolut spielfrei platziert ist. Auf der Unterseite der Platte befindet sich die erste Getriebestufe inklusive des doppelt ausgeführten Freilaufs; sie ist zeitgemäß als Riemenantrieb ausgeführt. Ebenfalls auf der Unterseite der Platte befindet sich der Riemenantrieb zum Heck, der durch den integrierten Riemenspanner stets gestrafft bleibt. Die obere Aluminiumplatte des »Monoblock« beherbergt außerdem die Servoaufnahmen. Die Servohebel-Achse wird hierbei jeweils durch ein spezielles Gegenlager gestützt, so dass die Servos mit der Mechanik zu einer Einheit verschmelzen.

Der imposante Heckausleger mit einem Durchmesser von 30 mm ist in Carbon ausgeführt und bedarf aufgrund dessen Eigenfestigkeit keinerlei zusätzlicher Abstützung durch Streben. Das Chassis ist aus 2 mm starken CfK-Platten gefertigt. Weitere Highlights des Chassis sind eine spezielle Akkurutsche, die auch übergroße Akkus (beispielsweise zwei 6s-LiPos mit 8.000 mAh) aufnehmen kann sowie eine spezielle Carbonplatte zur Lenkung des kühlenden Luftstroms für die Antriebskomponenten. Die bis zum Heckausleger gezogene GfK-Haube gibt dem Heli ein sehr schlankes und schnittiges Erscheinungsbild.

ROTOR 8-2014Der Rotorkopf ist in DFC-Ausführung und als Variante mit klassischem Taumelscheiben-Mitnehmer mit Schlepphebeln verfügbar. Beide Versionen bauen äußerst flach und unterstreichen die Linienführung des Modells. Die ansprechende Lackierung (derzeit ist nur eine Farbkombination verfügbar) rundet das sportliche Erscheinungsbild ab. Der Hersteller hat zudem angekündigt, in Zukunft eine Nitro-Version sowie kleinere Modellvarianten auf den Markt zu bringen. Die Liefertermine dafür stehen noch nicht fest …

Eine ausführliche Vorstellung des Avant Mostro lesen sie in ROTOR 8/2014 (ab 27. Juli im Handel).

Text: Kay Köhler

Fazit

Der Heli macht mir unheimlich viel Freude. Jede 3D-Figur, die mit meinen anderen Helis schwieriger zu fliegen ist, geht mir mit diesem Heli fast mühelos und präzise von der Hand. Die elegante Erscheinung in Kombination mit der präzisen Mechanik gefällt mir ausgezeichnet. Das VStabi arbeitet perfekt mit Regler, Servos und Mechanik zusammen …

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