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Der neue TDR-II – Begegnung der besonderen Art

Eingereicht

Der Name Henseleit Helicopters steht für anspruchsvolle und herausragende Helikonstruktionen »Made in Germany« mit einer weltweiten Fangemeinde. Der Grund des Erfolgs von Jan Henseleit sind nicht nur die außergewöhnlichen Konstruktionsdetails in seinen Modellen, sondern auch deren überzeugenden Flugeigenschaften. Mit dem TDR-II tritt nun der Nachfolger des beliebten TDR in Erscheinung, der eine ganze Reihe neuer pfiffiger Detaillösungen zu bieten hat – verpackt in einer äußert kompakten, ultrasteifen Mechanik. Leonard Hausmann, selbst eingefleischter TDR-Fan, wirft einen Blick auf das neue Modell und gibt zusätzlich Empfehlungen zu möglichen Komponenten.

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Die stufenlos verstellbare Blattlagerwellendämpfung: Auf Anschlag in der Endstellung = weich (oben rechts). Verstellt man mit einem Stift die mittlere gelochte Justierschraube, wandern die in den Längsschlitzen geführten Druckzylinder nach außen und pressen die Gummiringe zusammen. Die Dämpfung: härter.

»Was lange währt, wird endlich gut« oder »das Ergebnis war die Mühe wert«. Das sind so die gängigen Sprichwörter, die man verinnerlicht, wenn einem ein lang ersehnter Wunsch erfüllt wird. Wovon rede ich hier eigentlich? Natürlich vom neuen TDR Mark II, der jetzt in meiner Werkstatt langsam seiner endgültigen und vollständigen Ausstattung entgegensieht – und das ist schon etwas Besonderes für einen Henseleit-Fan der ersten Stunde (1994 habe ich den ersten blauen TD erworben), der mit größter Ungeduld auf diesen Tag gewartet hat.

Sollte sich jetzt jemand fragen, wie ich schon so zeitig zu einem TDR-II gekommen bin, so sei kurz ausgeführt, dass ich mich als sporadischer Modellsport-Journalist gerne auf herausragende sowie außergewöhnliche technische Highlights beschränke. Und wenn man dann noch das Glück hat, den Jan Henseleit schon seit Langem näher zu kennen, lässt sich für einen Vorstellungsreport – wie jetzt für ROTOR – schon mal vorab ein Serienbausatz erwerben, um diesen aufzubauen, auszurüsten, zu testen und rundherum einmal im Detail vorzustellen.

Konstruktionsdetails
Anfang November habe ich mich vom Münsterland aus in den hohen Norden aufgemacht, um Jan zu besuchen, zu interviewen und einen TDR-II zu übernehmen. Da die Henseleit-typische Bauanleitung mit Bild und Text noch nicht zur Gänze fertiggestellt war, habe ich die Montage bereits dort mit Jans Unterstützung beginnen dürfen und mehr als lehrreich genossen. Wer jetzt glaubt, dass man aus dem Stand munter mit dem Zusammenbau starten kann, wird schnell eines Besseren belehrt. Ein Heli mit dieser komplexen und raumsparenden Bauweise verlangt zuvor zwingend ein sorgfältiges Studium jedes Bauabschnitts wie auch des Gesamtprojekts und danach ein akribisches Abarbeiten von Jans Step by Step-Arbeitsabläufen – nur so vermeidet man Fehler und Unsauberkeiten, die später nur mühsam zu korrigieren wären. Die Tipps, Tricks und guten Ratschläge, die Jan gesprächsweise mit einfließen ließ, finden sich auch größtenteils im Handbuch zum TDR-II wieder – das allein war schon ein Besuch wert.

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Die rechte Seite des TDR-II sieht sehr aufgeräumt aus, da ich das Steuerkabel des Heckrotor-Servos innen an der Karbon-Außenplatine entlang führte. Ist sehr tricky, sieht aber besser aus. Die blaue Litze führt vom Minuspol des Kosmik zum Chassis. Eine selbstheilende Si sitzt unter dem Kosmik.

Im Lauf meines (langen) Besuchstags ist mein TDR-II schließlich rein mechanisch so gut wie fertiggestellt worden, und die Zeit braucht es auch, um einem High Tech-Gerät gerecht zu werden, das so filigran kompakt und anspruchsvoll konstruiert/designed worden ist. Schauen wir jetzt also einmal auf die konstruktiven Highlights des TDR-II:

Ich beginne mit dem ersten äußeren Eindruck, also der optionalen Karbon-Fronthaube und dem serienmäßigen Karbon-Heckausleger, die in edelster Qualität und Ausführung von Stefan Witte (www.witte-helicopters.de) hergestellt werden. Das Besondere dieser Rumpfsegmente ist ihr strömungsoptimiertes Profil, dessen waagerechte Schnitte in Speedposition (30° nach vorne geneigt) reinrassige Naca-Profile ergeben. Nach Abnahme der Fronthaube lassen sich jetzt mit dem analytischen Blick eines Heli-Freaks alle Novitäten und exklusiven Features dieses TDR-II entdecken, als da sind:

• Ein Akkuträger für 2 x 6s- oder 2 x 7s-LiPo-Akkus mit einem Blitzmontagesystem, das nach dem Fliegen einen nur wenige Sekunden dauernden Wechsel gegen einen neuen Akkuträger mit frischen Zellen ermöglicht.

• Chassis-Komponenten, gefertigt aus 3 mm starken CfK-Platinen, die aus der Herstellung von Christof Rothe (www.cr-modelltechnik.de) stammen. Der Innenabstand der Seitenplatinen beträgt 58 mm. Das gesamte fertig montierte Chassis bildet so einen ultrasteifen Verbund …

Text/Bilder: Leonard Hausmann

Markus Chelios – RC Heli Flying TDR Mk2 – from Markus Chelios on Vimeo.

001_Titel-2-16Einen vollständigen Bericht über den TDR-II lesen Sie in Ausgabe 2/2016. Ausgabe bestellen

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