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Facelift: Restauration einer Agusta A109 Mk II

Eingereicht

3–2–1 – und sie war meins! Für 70 Euro erhielt ich den Zuschlag für einen gebrauchten Rumpf einer Agusta A109 und ca. eine Woche später läutete der Postbote mit dem Paket an meiner Tür. Die erste Sichtung des Rumpfs lässt auf viel Arbeit schließen, aber da es sich nicht um mein erstes Semiscale-Modell handelt, sollte auch dies zu schaffen sein.

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Eines von vielen Details, das nachträglich angebracht wurde: Der vordere Suchscheinwerfer aus 16-mm-Evilonrohr und Blister-Material.

Der Rumpf
Hersteller von dem guten Stück ist die Firma »The wings of wind« (www.frp-rcmodel.com) und ist eigentlich für einen Verbrenner vorgesehen. Fliegen wird die Agusta aber definitiv elektrisch, so wie meine anderen Maschinen auch. Der Zustand des Rumpfs ist leider alles andere als gut zu bezeichnen.

Los ging es mit den groben Arbeiten. In der Nasenspitze wurde vom Vorbesitzer eine Mischung aus Harz und Trimmblei eingegossen, das vorsichtig mit dem Dremel entfernt wurde. Die Grundplatte, auf die die Mechanik aufgeschraubt wird, wurde ebenfalls entfernt. Diese hat mehrere Bohrungen für diverse 600er-Mechaniken, in die Einschlagmuttern eingebracht werden.

Anschließend ging es an die ersten Korrekturarbeiten. Das Belüftungsloch für den Verbrennermotor im Rumpfboden wurden mit Glasfasermatten und 24h-Epoxy verschlossen. Da gleiche geschah mit diversen Öffnungen, wie die Ausschnitte für das Fahrwerk oder den Heckrotor (die viel zu groß ausgeschnitten waren), um sie später wieder passend ausschneiden zu können. Die Risse entlang der Rumpfnaht wurden mit Superkleber ausgegossen und an der Rumpfinnenseite ebenfalls mit Glasfasermatten und Epoxyharz verstärkt. Nachdem alles durchgetrocknet war, konnte ich mit den ersten Spachtel- und Schleifarbeiten loslegen.

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Balsaklötze mit Spritzpachtel ansprühen, blasen: Fertig ist der Luftsack-Look der Schwimmkörper.

Außer der Grundplatte waren keine weiteren Spanten im Rumpf verbaut, was im Bezug auf die Stabilität für mich nicht akzeptabel war. Und so mussten die Spanten zusätzlich hergestellt und eingebaut werden. Der erste Spant fand direkt hinter dem zukünftigen Fahrwerk seinen Platz, der zweite am Übergang zur Haube und der dritte direkt in der Haube, wobei die vorderen zwei Spanten dazu dienen sollten, dass die Haube steckbar ist (beim Verbrenner wurde sie verschraubt). Damit die Haube auch fest genug sitzt, wurden mehrere Neodym-Magnete, 4- mm-Goldkontaktstecker und GfK-Stäbe mit Röhrchen eingeharzt. Die »Goldies« dienen unter anderem dafür, dass die Landescheinwerfer in der Nase mit Strom versorgt werden.

Das nächste Problem stand an: Das Bug­rad ging durch den Boden der Haube, die eigentlich abnehmbar sein sollte und das ohne umständliche Demontage des Bugrads. Das Bugrad ist an einem Vorbau aus Holz montiert und so wurde kurzerhand die Kontur des Vorbaus mit einem Stanleymesser aus der Unterseite der Haube ausgeschnitten. Das ausgeschnittene GfK-Stück wurde dann mit ein paar Balsaholzleisten von unten an den Vorbau geklebt. Diese Lösung sieht ganz passabel aus und die Haube kann mühelos zum Akkuwechsel vom Rumpf getrennt werden …

Autor: Christian Prassl

Rotor-Titel-11-14Eine ausführliche Vorstellung der Agusta A109 lesen sie in ROTOR 11/2014 (ab 30. Oktober im Handel).

 

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