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Hitec Aurora 9X – Göttin der Morgenröte

Eingereicht

In ROTOR 12/2013 warf Tobias Wilhelm einen ersten Blick auf die neue Aurora 9X aus dem Haus Hitec. An dieser Stelle stellt er den preiswerten Neunkanal-Sender nun genauer vor.

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Mit der Aurora 9 hat Hitec 2009 ein ganz klares Statement in Sachen Hochleistungsfernsteuerung abgegeben. Der Sender konnte durch sein außergewöhnliches Design, eine tolle Ergonomie und eine intuitiv zu bedienende Software begeistern. Mittlerweile hat er viele Anhänger, sowohl bei den Flächen- als auch bei den Helipiloten gefunden und kann durchaus als bewährtes System bezeichnet werden. Hitec hat sich auf diesem Erfolg jedoch keinesfalls ausgeruht und vor kurzem die an vielen Stellen aufgewertete Aurora 9X auf den Markt gebracht. Nachdem die 9X in ROTOR 12/2013 bereits kurz vorgestellt wurde, möchte ich an dieser Stelle etwas mehr ins Detail gehen – der Schwerpunkt soll dabei auf der Programmierung liegen.

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Das Innere der Aurora 9X präsentiert sich aufgeräumt und sauber verarbeitet.

Äußerlichkeiten und technische Eckdaten

Auf den ersten Blick könnte man vermuten, dass es sich bei der 9X nur um eine silber angepinselte Aurora handelt, doch schon wenn man sie zum ersten Mal in die Hand nimmt, spürt man einen Unterschied. Dieser rührt von der völlig neu gestalteten Rückseite des Senders her. Hier ist nun kein HF-Modul mit externem Antennenkabel mehr zu sehen. Es befinden sich lediglich noch die Anschlüsse für Ladegerät, Datenkabel und die Trainerbuchse auf der Rückseite. Im Zuge der Neugestaltung wurden auch die Griffmulden und die Gummiabdeckungen für die Einstellung der Knüppelaggregate ein wenig verändert. Insgesamt hat man das Gefühl, der Sender sei ein wenig flacher geworden. Dieser Eindruck bestätigt sich, wenn man die alte und die neue Version der Aurora nebeneinander stellt. Die »alte« kommt doch deutlich bulliger daher. Außerdem wurde in einer der Abdeckungen ein kleiner Motor für den Vibrationsalarm untergebracht. Unter dem Akkudeckel werkelt ein 7,2 V NiMH-Akku mit 2.000 mAh. Die Oberseite des Senders wurde nicht verändert und erhielt lediglich einen neuen Anstrich in Silber. Nach wie vor verfügt die Aurora 9X ab Werk über acht Schalter, zwei seitliche Drehgeber und drei Tastgeber. Auch die digitalen Trimmtaster für die Knüppelaggregate wurden beibehalten. Auch das 128 x 35 mm große Display mit Hintergrundbeleuchtung ist wieder mit von der Partie.

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Die Knüppelaggregate lassen sich für ein optimales Steuergefühl in Federhärte und Bremse-/Ratschfunktion stufenlos einstellen.

Die markantesten Neuerungen befinden sich aber im Innern der 9X. In ihr arbeitet nun ein neuer Dual-Prozessor, der eine schnellere Rückmeldung garantieren soll. Mit einer Taktzeit von nur 7 ms wurde die Latenzzeit noch einmal reduziert. Ebenso wurde die Auflösung auf 4.096 Schritte angehoben. Damit dürften nun auch die schnellsten und feinsten Steuerbewegungen exakt übertragen werden können. Insgesamt beherrscht die Aurora 9X nur drei verschiedene Übertragungsprotokolle, mit denen die alten und neuen Empfänger von Hitec sowie die Nine Eagles-Modelle mit SLT-Protokoll angesteuert werden können. Insgesamt verfügt die veränderte Software über 30 neue Programmierfeatures. Für Helipiloten sind beispielsweise der neue Taumelscheibenring, insgesamt sechs verschiedene Taumelscheibentypen oder die dynamisch wählbaren Schalter sehr interessant. Mit einem Software-Update über das Modul HPP22 kann man recht simpel zur deutschen Software wechseln. So viel zunächst zu den technischen Eckdaten des neuen Fernsteuerungsflaggschiffs von Hitec. Aber wie lässt sich die neue 9X nun für einen Helipiloten programmieren?

Programmierung

Die Programmierung erfolgt wie bei der alten Aurora über den Touchscreen. Musste man die alte Version noch mit den Fingern oder einem externen Kunststoffschraubendreher als Hilfsmittel programmieren, so hat Hitec der neuen Anlage einen kleinen Kunststoffstift beigelegt. Er wurde praktischerweise in einem kleinen Fach auf der Rückseite des Senders untergebracht und ist somit immer auf dem Flugfeld mit dabei. Die dreiteilige Menüstruktur mit System-Menü, Modell-Menü und Custom-Menü wurde vollständig beibehalten und nur um einige Programmpunkte erweitert. Da die grundsätzliche Programmierung eines Helis in der Bildstrecke erklärt wird, möchte ich hier nur auf die Neuerungen eingehen.

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Im direkten Vergleich mit der »alten« Aurora (jeweils rechts im Bild) erkennt man direkt, dass die 9X tatsächlich merklich flacher ausgefallen ist.

Das neu gestaltete Timer-Menü verfügt über zwei Timer, die sich beliebig einschalten lassen. Im System-Menü stellt man die Timer und die gewünschte Einschaltart ein. Klickt man dann auf der Startseite auf die beiden Timer-Symbole, werden die Uhren großflächig auf dem Display angezeigt. Man hat nun also die Möglichkeit, einen Timer über einen Schalter oder die Gasknüppelposition zu starten und den zweiten manuell über Druck auf die Start-Taste auf dem Display. So kann man ganz bequem auch die Gesamtflugzeit im Auge behalten. Erfreulicherweise wurden auch ein Flug- und ein Betriebsstundenzähler auf der Startseite integriert. Der Flugzähler aktiviert sich automatisch, sobald man das Übertragungsmodul anschaltet. Möchte man zum Beispiel nur programmieren und lässt das Modul nicht senden, so wertet der Sender dies nicht als Flug. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, den Flugzähler an die Flugzeit oder einen Schalter anzubinden …

Eine ausführliche Vorstellung sowie Programmierung der Aurora 9X lesen sie in ROTOR 7/2014 (ab 27. Juni im Handel).

Fazit
Mit der Aurora 9X hat Hitec einen hervorragenden Sender für Heli- und Flächenpiloten nochmals verbessert. Als sehr erfreulich kann man die Tatsache ansehen, dass fast alle Kritikpunkte der letzten Besprechung abgestellt wurden.

Text/Bilder: Tobias Wilhelm

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