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Kleiner Wirbelwind: T-Rex 150DFC von robbe/Align

Eingereicht

Micro-3D-Helis gibt es bereits wie Sand am Meer. Daher war es nur eine Frage der Zeit, wann auch Align ein eigenes Modell in dieser Kategorie an den Start bringen würde. Ende 2013 präsentierte man schließlich den T-Rex 150DFC, den die Redaktion für Sie unter die Lupe genommen hat.
trex150

Irgendwie sind die ganz kleinen Helis nicht so richtig was für mich. Durch die geringe Größe sieht man die kleinen Flitzer einfach nicht so gut und muss gerade im 3D-Flug darauf vertrauen können, dass das Modell wirklich das macht, was man gesteuert hat, um nicht »durcheinander« zu kommen (vielleicht ist das auch eine Alterserscheinung). Da sich aber das Flugverhalten und auch die Lagestabilität meist doch stark von großen Modellen (gemeint sind solche ab der 450er Größe) unterscheiden, fehlte mir irgendwie genau dieses Vertrauen. Dennoch stehe ich neuen Modellen immer aufgeschlossen und neugierig gegenüber, und wollte von daher wissen, ob der T-Rex 150DFC von Align vielleicht der richtige Micro-Heli für mich ist. Also wurde er direkt nach Markteinführung in der robbe-Variante geordert. In Bezug auf die Lieferzeit sicherlich nicht clever, in Bezug auf die Marktreife allerdings wohl schon. Gerade die ersten Modelle hatten wohl mit einigen Kinderkrankheiten zu kämpfen, die jetzt aber der Vergangenheit angehören dürften. Align ist ja allgemein bekannt dafür, schnell nachzubessern. Wie dem auch sei: Das Besprechungsmuster lag schließlich kurz nach der ROTOR live auf meinem Schreibtisch.

Unboxing
trex150-box»Unboxing« ist ja der letzte Schrei im Internet, so dass ich hier auch einmal damit beginnen möchte, was einen in der winzigen Schachtel erwartet. Nach dem Öffnen blickt man von oben auf den fertig aufgebauten T-Rex 150, der mit den Kufen auf einem herausnehmbaren Einsatz festgeklemmt ist. Die Rotorblätter sind gefaltet in einer Rotorblattauflage befestigt, die auf dem hinteren Taumelscheibenservo klemmt und genau so breit ist, wie die Verpackung innen, so dass nichts wackelt oder herumfällt. Neben dem Heli befindet sich in der kleinen Box ein weiteres Rotorblatt-Paar in Orange, das laut Beschreibung für Einsteiger vorgesehen ist, ein Beutel mit einem Einstellschraubendreher, einem Klebepad für die Elektronik, Kabelbindern sowie Verbindungskabel und Bindestecker für den Betrieb mit Spektrum- oder JR-Satelliten. Ein Empfänger für das Futaba-2,4-GHz-System S-FHSS ist bereits integriert. Dazu später mehr. Auch ein 2s-LiPo mit einer Kapazität von 250 mAh liegt bei. Leider aber weder ein Ladegerät oder wenigstens -kabel. Daran ist beim Kauf unbedingt zu denken. Der fest am Akku verbaute Balancerstecker vom Typ JST XH dient gleichzeitig als Verbinder zum Modell, so dass man ein spezielles Ladekabel benötigt, das mit nur einem Anschluss auskommt. Ich hatte Glück, da ich mir ohnehin weitere Akkus von MyLipo mit 333 mAh (und 7 g Mehrgewicht gegenüber dem Serienakku) geordert hatte, denen dankenswerterweise ein Ladekabel beilag.

Eine »richtige« Anleitung in Papierform liegt leider nicht bei. Align gibt dem Heli lediglich einen Zettel in Englisch bzw. Chinesisch mit auf den Weg, auf dem die Potis des Flybarless-Systems erläutert und QR-Codes zur vollständigen englischen Anleitung sowie dem Partsfinder abgedruckt sind. Außerdem liegt noch eine Mini-CD von robbe bei, die wohl (laut Aufdruck) eine Anleitung enthalten soll. Genaugenommen wäre ich an dieser Stelle bereits »aus dem Rennen« gewesen. Mein Rechner verfügt nämlich – wie die meisten aktuellen Geräte – nur über ein Slot-In-Laufwerk, das solche Mini-CDs nicht abspielen kann. Und auch die nett gemeinten QR-Codes von Align machen an einem stationären Rechner nicht so richtig Sinn. Aber Google ist ja unser Freund, und so fand ich die deutsche Anleitung von robbe im Internet. Man muss sich eben zu helfen wissen. Trotzdem eine Bitte an die Firmen Align bzw. robbe: Wenn man schon eine Anleitung in digitaler Form beilegt, wäre es nett, hierfür ein Medium zu nutzen, das auf aktuellen Geräten nutzbar ist. Ich sehe ja ein, dass eine normalgroße CD nicht in den Mini-Kasten passt, ein USB-Stick fände aber sicherlich noch Platz und kostet auch nicht die Welt.

Beschreibung
Genug der Kritik. Jetzt schauen wir uns den Heli mal genauer an. Der T-Rex 150DFC ist von der Auslegung her ein klassischer Micro-Heli mit einstufigem Hauptgetriebe und drehzahlgesteuertem Heck. Die Rotorebene wird – natürlich – elektronisch stabilisiert. Der Rotorkopf besteht aus Aluminium, die Taumelscheibe sowie der Rest des Modells aus Kunststoff. Die Anlenkung erfolgt über DFC-Arme, die gleichzeitig auch die winzige Taumelscheibe mitnehmen. Sämltiche Gestänge sind fix vorgegeben und nicht einstellbar. Sowohl am Haupt- als auch am Heckrotor kommen Brushless-Außenläufer-Motoren zum Einsatz, so dass man sich über Verschleiß an dieser Stelle wohl keine Gedanken machen muss. Der Heckausleger besteht aus einem Alu-Vierkantrohr, in dessen Inneren die Lackdrähte des Heckmotors verlaufen…

Fazit

Abschließend kann man den Mannen bei Align attestieren, mit dem T-Rex 150DFC einen wirklich tollen Micro-3D-Heli auf die Kufen gestellt zu haben. Mir macht er von Flug zu Flug mehr Spaß und verblüfft bei jedem Experiment…

Text/Bilder: Markus Fiehn

Eine ausführliche Vorstellung des T-Rex 150DFC lesen sie in ROTOR 5/2014 (ab 25. April im Handel).

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