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Oxy 3: Kleiner Heli, große Action!

Eingereicht

Der Oxy 3 ist die erste Heli-Eigenentwicklung von Lynx Helicopters – mit eingeflossen sind dabei die jahrelange Erfahrung im Bereich Tuning und Optimierung bestehender Heli-Systeme. Mit der Firmenphilosophie »Top performance and quality first«, einem ausgereiften Chassis-Konzept sowie einem breiten Drehzahlspektrum soll dabei der Markt an Modellen in der 250er Größe kräftig aufgemischt werden. Ob das mit dem Oxy 3 auch gelingen kann, weiß Florian Kühn zu berichten.

Für den Vorstellungsbericht wurde der Oxy 3 von dem Händler modell-hubschrauber.at aus Österreich zusammen mit dem empfohlenen Zubehör (MKS-Servo-Set, Motor, Regler und Flugakku) bezogen. Der Bausatz ist hier für 255 Euro erhältlich, das Servoset gibt es für 276,10 Euro.

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Bausatzinhalt und erster Eindruck
Der Bausatz des Oxy 3 wird in einer schlichten, schwarzen Verpackung geliefert; den Karton mit kompakten Maßen ziert nur ein Bild des Helis. Zuerst fällt die mitgelieferte Montagematte mit dem aufgedruckten Oxy Heli-Logo auf. Diese ist eine gute Hilfe und verhindert das Wegrollen kleiner Teile und Schrauben, gerade, wenn man den kleinen Heli auch mal gerne am Schreibtisch montieren möchte. Als nächstes kommt die sehr ansprechend lackierte Haube zum Vorschein, die separat in einem Kunststoffeinsatz gesichert ist. Dieser Einsatz schützt die Haube vor Transportschäden und hält auch den übrigen Bausatzinhalt darunter an Ort und Stelle – eine sehr praktische Lösung. Der eigentliche Bausatzinhalt ist sehr übersichtlich in einzelne Baugruppen in separaten Tüten verpackt. Hier werden sogar Unterbauschritte separiert – zusammen mit der ausführlichen und gut dokumentierten Bauanleitung kommen so zu keinem Zeitpunkt der Montage Fragen auf. Die englische Bauanleitung mit anschaulichen Baustufenfotos (CAD) liefert an entsprechenden Stellen knappe, aber präzise Hinweise und Erläuterungen zur Einstellung und Montage. Die Bauanleitung wird übrigens nur digital auf CD-ROM mitgeliefert oder kann auf der Internetseite www.oxyheli.com heruntergeladen werden.

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Nach wenigen Minuten Montage steht das leichte und sehr steife Chassis auf dem Tisch. Erwähnenswert ist die dreifach gelagerte Hauptrotorwelle – bestens gewappnet für hohe Leistungen.

Die gefrästen Aluminiumteile sowie einige vormontierte Baugruppen befinden sich separat in einem Schaumstoffeinleger. Die CfK-Teile sind ebenfalls – geschützt in einer Einlage aus Wellpappe – verpackt. Insgesamt ergibt sich so ein sehr hochwertiger und ansprechender Eindruck des Bausatzes. Leider sind die Kanten der CfK-Teile nicht gebrochen, der einzige Kritikpunkt an dieser Stelle. Der Inhalt des Bausatzes ist als äußerst umfangreich zu bezeichnen: So sind neben den Haupt- und Heckrotorblättern und der Rotorblattauflage eine Vielzahl an Kabelbindern, selbstklebendes Klettband, sehr gute doppelseitige Klebepads, Akkubefestigungsgummis, eine Taumelscheiben-Einstelllehre sowie ein sehr langes Stück schmales Klettband zur Befestigung von FBL-System und Empfänger enthalten. Auf der langen Liste fehlt eigentlich nur entsprechender Schraubensicherungslack. Schade, dieser wird an vielen Stellen benötigt und würde den Lieferumfang perfekt machen.

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Auch die Präzision leidet nicht unter der Größe. Erfreulich spielfrei zeigen sich alle beweglichen Teile, wie hier der kugelgelagerte Umlenkhebel am Heckrotor.

Wie eingangs erwähnt, wurden neben dem Bausatz für den Test auch die empfohlenen Komponenten wie das MKS-Servo-Set (3x DS93, 1x DS95i), der Motor EOX 2214 (4.100 kV), der Regler Hobbywing Platinum 40 A sowie der empfohlene Akku (EOX Ultra LiPo Battery, 3s/1.400 mAh) von modell-hubschrauber.at bezogen. Ergänzt wurde das Setup durch einen zweiten Flugakku, den SLS XTRON 3s mit 1.550 mAh, ebenfalls von modell-hubschrauber.at. Die Servos im Vollmetallgehäuse (TS wie auch HR) machen einen sehr hochwertigen Eindruck und überzeugen durch ihre technischen Daten – sicherlich die beste Wahl für den Oxy 3. Stabilisiert wird der Oxy 3 in meinem Fall von einem iKON-FBL-System von MSH (Rotor 12/2015).

Hauptrotor
Hauptrotor und Taumelscheibe kommen bereits vormontiert auf den Tisch. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Hersteller in der Anleitung ausdrücklich auf Schraubverbindungen verweist, die gesichert werden müssen, die ungesichert bleiben können und die, die bereits ab Werk gesichert sind. Diese Hinweise wurden kontrolliert und stimmen in der vorliegenden Ausführung überein. Die Angaben helfen sehr gut bei der Kontrolle der vormontierten Baugruppen und sollten auch strikt eingehalten werden. …

Text/Bilder: Florian Kühn

ROTOR_Titel-1-16Einen vollständigen Bericht über den Oxy 3 lesen Sie in Ausgabe 1/2016. Ausgabe bestellen

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