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Retter in der Not: Der Nachbau der Christoph 7 aus einem VARIO EC 135-Bausatz

Eingereicht

Warum ich mich für den Nachbau einer EC 135 in den Farben der Zivilhubschrauber des Bundesministeriums des Inneren entschied? Ganz einfach: Ich wollte schon immer diesen Hubschraubertyp als Scale-Modell fliegen – und mir gefällt der Farbton (RAL 2004) dieser Helis, die ein Modell besonders gut zur Geltung bringen.

Bereits seit 1996 baue und fliege ich Modellhubschrauber, mein erster Scaleheli war eine VARIO Bo 105 CBS-5 vom Zivilschutz. Als sich das Bundesministerium des Inneren dazu entschied, den Hubschraubertyp BO 105 CBS-5 durch die EC 135 T2i zu ersetzen, war für mich klar, dass das Nachfolgemodell gebaut werden musste. Diese EC 135 sollte sehr detailliert dem Original nachempfunden werden. Aufgrund technischer Gründe und Zeitmangel wurde dies allerdings ein Projekt über mehrere Jahre.

ec135_02

Das Projekt beginnt
An einem Januarabend begann ich, die Teile der EC 135 von Vario auszupacken, zu sortieren und vorzubereiten. Einige Tage später ging es dann offiziell los! Immer griffbereit: meine Bilder vom Zivilschutzhubschrauber Christoph 7, der in Kassel stationiert ist. Unzählige Fotos wurden erstellt, um genau zu wissen, wo alles seinen Platz hat. Da ich zu dieser Zeit Öffentlichkeitsbeauftragter im Förderverein des Christoph 7 war, konnte ich zu fast jeder Zeit den Heli fotografieren.
Da diese EC 135 mit einem hohen Kufenlandegestell ausgerüstet ist – und Vario nur ein niedriges liefert – musste das neue Landegestell aus Alurohren mit 15 mm Durchmesser selbst gefertigt werden. Als Vorlage diente die Vario-Version, die entsprechend angepasst wurde.

ec135_01

Der Rohbau der EC 135 steht das erste Mal auf dem neu erstellen Kufenlandegestell.

Nun ging es daran, fast 2.500 Nieten zu setzen. Immer mit Blick auf die Bilder vom Original, wurden auf dem Rumpf mit Hilfe eines Lineals und einem Bleistift waagerechte und senkrechte Striche gezogen. Anschließend wurden mit einem Edding 400 die Nieten auf den Rumpf simuliert und mit einem Bohrer (wird bei den Nieten von Vario mitgeliefert) jede einzelne Niete vorgebohrt. Anschließend konnten die Nieten eingesteckt und von innen mit UHU Hart-Spezialkleber verklebt sowie mit einer Art Dämmmatte zur Geräuschunterdrückung überklebt werden. Alle Nieten wie beim Original 1:1 auf das Modell zu übertragen, ist aus technischen Gründen leider nicht möglich. Aber mit ein paar Tricks kann man dieses Problem gut umgehen, ohne dass es auffällt …

Text/Bilder: Mirko Esterhaus

Rotor_9_16Einen vollständigen Bericht über die VARIO EC 135 lesen Sie in Ausgabe 9/2016. Ausgabe bestellen

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