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Schulausflug – Das ROTOR-Team auf Tour

Eingereicht

26. Juli 2011 – acht Uhr in der Früh. Zusammen mit zwei Arbeitskollegen aus dem Modellsport Verlag machte ich mich auf den Weg Richtung Haßloch, wo wir uns mit Fluglehrer Stefan Segerer für einen Tag Flugschulung verabredet hatten. Noch herrschte ein reger Gesprächsfluss, doch bei dem einen oder anderen machte sich hinsichtlich des bevorstehenden Tages schon die erste nervliche Anspannung bemerkbar. Seit mehrern Jahren arbeiten wir gemeinsam mit Markus Fiehn in der Redaktion des ROTOR – aquirieren, telefonieren, gestalten, betreuen die Website des Magazins – doch in die Tiefen des Modellhelicopters war bislang keiner so richtig vorgedrungen – abgesehen von Markus als aktiver und erfahrener Pilot. Eines hatten wir jedoch gemeinsam: Die ersten Schritte mit Koax- und kleineren Indoor-Modellen lagen bereits hinter uns. Der nächste Schritt sollte jetzt folgen. Stefan Segerer, Betreiber der rc-helischule.ch und in der Heli-Szene kein Unbekannter, lud das Team des ROTOR zu einem spontanen Schnupperkurs ein. Hier bot sich  uns die Möglichkeit, einmal selbst am Sender eines richtig »Großen« zu stehen, um uns intensiv mit der Technik und dem Flugverhalten der Helis jenseits von Koaxen zu beschäftigen.

Schon auf dem Hinweg wurden Fragen bezüglich möglicher Schäden durch uns Schüler eifrig diskutiert: »Deckt das meine Haftpflicht-Versicherung ab?«, »Wie reaggiert Stefan, wenn wir seinen Rigid in den Boden jagen?«. Glücklicherweise konnte uns Stefan  durch seine ruhige und hurmorvolle Art schon zu Beginn einen großen Teil der Anspannung nehmen, was aber den Mut nicht wirklich förderte. Auf die Frage »Wer will als Erster?«, antwortete jeder wie aus der Pistole geschossen mit einem »Mach’ du, ich kann warten« sowie einem schnellen Schritt zurück.

Stunde 1
Nachdem sich ein Freiwilliger gefunden hatte und nach einer Einführung in die Basics  des Velocity 90, ging es nach und nach mit den ersten Lehrer-Schüler-Flügen los.  Für alle drei standen erst einmal Schwebeflüge auf dem Stundenplan, um Stefan einen ersten Einblick in das vorhandene Können zu gewähren. Schnell zeigte sich, dass man auf die Fähigkeiten von Stefan in jeder Situation hundertprozentig vertrauen konnte – sei es durch seine gekonnte Art, sein Wissen zu vermitteln und auf Fehler hinzuweisen, oder auch durch seine langjährige Erfahrung als Fluglehrer, der in jeder noch so brenzligen Situation einen kühlen Kopf bewahrt. Selbst wenn der Heli in der Ferne nur noch als kleiner schwarzer Punkt für uns Schüler wahrnehmbar war und wir ein erstauntes »Wo ist er denn?« herausbrachten, positionierte ihn Stefan immer wieder sicher und punktgenau auf die vorherige Position. Step by step konnten wir bereits nach kurzer Zeit erste Erfolge verbuchen und das Erlernte erfolgreich in die Praxis umsetzen.

Rigid-Fliegen
Der sagenumwobene Rigid – schon beim Anblick dieses Geschosses, das anfangs noch abseits stand, gefror uns das Blut in den Adern. Unvergesslich die spektakulären Schau- und Speedflüge von Stefan mit diesem Modell. »Bloß nicht den!« Denkste! Akku rein, und schon durfte der Erste sich im Rigid-Fliegen üben. Wider Erwarten erwiesen sich die Flugeigenschaften selbst für uns Einsteiger als sehr angenehm, so dass Stefan schon nach kurzer Zeit die zweite Lektion einleitete und mit uns Starts sowie Überflüge übte. Auch hier führte seine professionelle Art zu einem schnellen Lernerfolg, der von ihm hin und wieder mit einem Schulterklopfen belohnt wurde.

…bestanden
Von zehn auf hundert – so könnte man das an diesem Tag Erlebte und Erlernte bezeichnen. Innerhalb von kurzer Zeit gelang es Stefan, uns nicht nur den übermäßigen Respekt vor einem größeren Modellhelicopter zu nehmen, sondern auch als Appetithäppchen die Lust auf mehr mit auf den Weg zu geben. Von unserer Seite: 100 Punkte!

-msc-

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