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Vom Rundflug zum 1 : 4 Scalemodell: EC 120 Colibri von VARIO

Eingereicht

In nur sieben Wochen Bauzeit zum Traumheli! Die EC 120 Colibri von VARIO Helicopter ist schon aufgrund ihres Maßstabs kein Heli, der »mal schnell« auf der Werkbank zusammengebaut wird. Umso beachtlicher, dass bereits nach so kurzer Bauzeit ein vorbildgetreues Modell entstand, das mit 2.300 mm Rotordurchmesser, 23 kg Gewicht und einem leistungsstarken Jakadofsky-Triebwerk zu einem der Highlights der Flugsaison 2015 wurde.

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Der Rohbau steht! Zelle, Heck, Mechanik und Spanten sind angepasst

Im August 2013 war ich zu Besuch auf dem Flugtag der Modellfluggruppe Goldener-Grund, als ich plötzlich in ein Gespräch mit einem Herrn in Overall vertieft war. Wie sich herausstellte, war er der Pilot der für Rundflüge gecharterten EC 120. Es kam, wie es kommen musste: ich war bereit für meinen ersten Rundflug mit der EC 120! Da ich zu diesem Zeitpunkt auf der Suche nach einem neuen Turbinenhelikopter war, wurde während dieses 15-minütigen Rundflugs mein neues Projekt geboren: Die EC 120 von VARIO im Maßstab 1:4, angetrieben von einer Jakadofsky Pro 5000. Ebenfalls stellte der Fenestron-Heckrotor für mich eine neue Herausforderung dar.

Projektbeginn mit Verzögerung
Die EC 120 war zu diesem Zeitpunkt noch recht frisch bei VARIO, dennoch entschied ich mich, mir im Dezember 2013 einen kompletten Bausatz inkl. Mechanik, Rotorkopf, Blättern und Fenestron zuzulegen. Zeitmangel und mehrere Zwischenprojekte sorgten jedoch dafür, dass ich erst im Januar 2015 mit dem Bau der EC beginnen konnte.

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Der Fenestron sowie Stator aus dem 3D-Drucker sitzen perfekt.

Ein Vorteil für mich war, dass es für die EC 120 bis dato ein großes Spektrum an Anbauteilen gab. Somit konnte ich direkt mit einem teilweise im 3D-Druck erstellten Cockpit über Kuvenverkleidungen, Sporn, Stator und Türgriffen bis hin zur funktionsfähigen Schiebetür im Bastelkeller verschwinden.
Zuallererst entschied ich mich dazu, die Mechanik zu montieren, was wie gewohnt ohne Probleme zu bewerkstelligen war; die von mir verwendeten Savox-Servos vom Typ SA-1256TG wurden direkt mit in die Seitenteile verbaut. Die Turbine, eine Jakadofsky Pro 5000 mit 5,1 kW Leistung, lag bereits im Bastelraum und durfte auch einmal probesitzen. Das von mir favorisierte Stabilisierungssytem der Firma bavarianDemon vom Typ 3X fand ebenfalls direkt auf der Mechanik Platz, somit sind alle Winkel perfekt gegeben und die Verkabelung lässt sich unproblematisch gestalten.

Danach wurden der Fenestron-Heckrotor sowie das dazugehörige Winkelgetriebe montiert und das korrekte Zahnflankenspiel eingestellt. Hierbei sollte man sich Zeit nehmen und sehr sorgfältig arbeiten, um spätere Überraschungen zu vermeiden. Dann waren erst einmal Schmutzarbeiten angesagt: grobe Ausschnittarbeiten an Rumpf, Abdeckungen, Türen und Heck sowie Nähte und sämtliche GfK-Teile anrauen. An größere Pausen war nicht zu denken, denn ich hatte mir selbst das Ziel gesteckt, die EC 120 auf der nur noch acht Wochen entfernten ROTOR live im VARIO-Slot zu fliegen …

Text/Bilder: Dennis Engel

001_Titel-2-16Einen vollständigen Bericht über dieEC 120 von VARIO lesen Sie in Ausgabe 2/2016. Ausgabe bestellen

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