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Workshop: Autotransport-Vorrichtung für Scale-Modelle im Eigenbau

Eingereicht

Die meisten von uns kennen wohl das Problem, wenn man einen etwas größeren Scale-Heli sein Eigen nennt: Man muss ihn irgendwie von A nach B transportieren. Aber wie verstaue ich ein oder sogar zwei Modelle sicher im Kofferraum? Gerade wenn man weitere Wege zu einem Meeting fahren muss, sollte das Modell sicher im Auto transportiert werden können.

In meinem Fall handelt es sich um zwei Modelle der 600er bis 700er Klasse, eine EC 145 sowie ein Jet ­Ranger. Es sind jetzt nicht die größten Rümpfe, aber mit einer Rumpf­länge von ca. 1,4 m sind sie je nach Auto schon etwas schwieriger zu transportieren. Dazu kommt natürlich noch, dass man nicht nur Modelle dabei hat, sondern auch ein bis zwei Koffer mit Zusatzequipment (Sender, Akkus, Werkzeug etc.).

Die bestellten Komponenten: Die zugeschnittenen Item-Profile, die 700 mm-Teleskopschienen sowie die Verbindungselemente.

In der Saison 2015 behalf ich mir mit einem kleinen schwedischen Beistelltisch, auf dem meine EC 145 ihren Platz fand. Da ich einen Audi A3 Sportback fahre, konnte der Heli nur erhöht im Kofferraum transportiert werden, da sich die Rücksitzbank nicht komplett umklappen lässt und der Audi eine Ladekante von ca. 20 cm Höhe besitzt. Die Idee mit dem Beistelltisch war keine optimale Lösung, da der Heli damit nicht wirklich sicher transportiert werden konnte (z.B bei einem Auffahrunfall). Außerdem war es sehr lästig, ihn jedes Mal auf den Tisch in die Kufenhalter rein und später wieder herauszuheben. Also musste eine neue Transportvorrichtung her!

Die Idee
Folgende Voraussetzungen sollte die neue Transportvorrichtung erfüllen: Leichte Handhabung und Montage im Auto, gute Positionierung der Modelle sowie Stauraum für Koffer und Sonstiges. Der erste Schritt war die Überlegung, welche Materialien zum Einsatz kommen sollten. Zum einen gibt es Holz, das sich gut mit Säge und Feile bearbeiten lässt und zum anderen Aluminium, das leicht ist und optisch gut aussieht. Nach einer Recherche im Internet, bin ich auf kostengünstige Aluminiumprofile (ähnlich der Bosch-Profile) gestoßen. Zur einfacheren Positionierung des Modells auf der Vorrichtung entschloss ich mich, die ganze Sache ausziehbar zu gestalten. Da man sowas ja schon von Schubladen her kennt, war es ein Einfaches, passende Teleskopschienen im Internet zu finden. Somit waren schon einmal die Hauptkomponenten festgelegt…

 

Text/Bilder: Christoph Wegerl

Einen vollständigen Workshop-Bericht über die Transportvorrichtung lesen Sie in Ausgabe 2/2017. Ausgabe bestellen

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