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Up to date – Der T-Rex 500EFL Pro von robbe/Align

Eingereicht

Wer den taiwanesischen Hersteller Align kennt, weiß, dass regelmäßig eine ausgiebige Produktpflege des gesamten Sortiments ins Haus steht. Und nachdem sich die Freunde der 600er Helis am bereits erschienenen T-Rex 600E bzw. EFL Pro erfreuen dürfen, ließ auch der neue T-Rex 450Pro V2 nicht lang auf sich warten.

Als logische Schlussfolgerung dessen war klar, dass wir uns auch auf eine »Facelift-Variante« des T-Rex 500 einstellen konnten, der – annähernd unverändert – schon eine Weile am Markt erhältlich ist. Es kam wie gedacht, und das runderneuerte Modell mit den Bezeichnungen T-Rex 500E Pro (Paddel-Version) sowie EFL Pro (Flybarless-Version) wurde vorgestellt. Im April diesen Jahres trudelte das Testmuster bei mir ein. Es handelt sich dabei um die Flybarless-Version in der Super Combo. Das heißt, dass bis auf Flugakku und Empfänger alles im Baukasten enthalten ist. Darunter auch das aktuelle Flybarless-System 3GX, das klein und kompakt ausfällt, ähnlich einem microbeast oder Mini-VStabi. Es bietet Anschlussmöglichkeiten für zwei Spektrum DSM2-Satelliten, Futaba S-Bus sowie einem Drehzahlsensor für den ebenfalls integrierten Drehzahlregler.

Erste Eindrücke

Das Flybarless-System 3GX kommt zusammen mit dem zugehörigen USB-Adapter in einer eigenen Verpackung.

Zunächst muss ich gestehen, dass ich bis dato noch keine großen Erfahrungen mit aktuellen Modellen von Align gemacht habe und daher selbst auf das gespannt war, was mich erwarten würde! Nach dem Öffnen des Baukastens und dem Beiseitelegen der Bau-und Einstellanleitungen, in Form der Original-Unterlagen von Align und deutschen Übersetzungen von robbe, fallen sofort die gut verpackten Komponenten ins Auge. Aufgeteilt in bedruckten Pappschachteln findet man die Antriebs- und RC-Komponenten sowie die Hauptbestandteile der Mechanik mit GfK-Haube. Auch die längeren Einzelteile wie Heckrohr, Rotorblätter, Starrantriebswelle und Heckstreben finden in entsprechenden Verpackungen ihren Platz.

Beim ersten Sichten der Bauteile und dem Beurteilen der Qualität (als gelernter Feinwerkmechaniker schaut man gern sehr genau hin) fielen direkt die sehr sauberen Bearbeitungsoberflächen der Aluminiumteile auf – sauber gefräst, sauber eloxiert. Die Teile weisen einen hohen industriellen Standard auf, der in dieser Größenordnung und Preisklasse sicher kaum woanders aufzufinden ist. Die CfK-Bauteile sind an den Außenkanten schon mit Schleifpapier entgratet worden. Lediglich bei den Durchbrüchen für Servo- und Stromkabel sollte man noch einmal mit Nassschleifpapier Hand anlegen.

Die Seitenteile verfügen nun, genau wie die anderen aktuellen Align-Helis, über integrierte Kunststoffeinsätze zur Servomontage und zum Einlegen der RC- bzw. Gyro-Plattformen. Sie erhöhen zwar das Gewicht, versteifen die Mechanik aber zusätzlich, und die Fummelei mit Kleinteilen bei der Servomontage entfällt. Die Kunststoffteile sind allesamt sehr sauber gespritzt, weisen so gut wie keinen Grat oder Einfallstellen auf, haben keinen Verzug und überzeugen mit einer gleichmäßigen Oberflächenstruktur.

Auffällig ist die Rotorwelle, ein aufwendiges Drehteil mit einem integrierten Absatz, der den Rotorwellenklemmring herkömmlicher Bauart ersetzt und für mehr Freiheit unter der Taumelscheibe sorgt. Natürlich ist dieses Teil nicht mehr ohne weiteres durch eine simple Welle mit zwei Querbohrungen zu ersetzen, und man ist damit fest an die Ersatzteilversorgung des Herstellers gebunden. Einzig die Bearbeitungsspäne, die sich in dem Baustufenbeutel als auch in der Hohlbohrung der Welle befanden, entlockten mir ein erstes Schmunzeln. Macht nichts, kann mal passieren und tut dem weiteren Bau keinen Abbruch. Ich freute mich jedenfalls schon auf den weiteren Aufbau!

Der Aufbau

So findet man den Rotorkopf im Baustufenbeutel. Leider muss man ihn wieder komplett demontieren, da die Schrauben nicht gesichert sind.

Angefangen wurde mit dem Rotorkopf. Dieser weist, da ohne Paddelstange, sehr wenige Einzelteile auf und kommt »vormontiert« aus dem Baustufenbeutel. Leider ist diese Art der Vormontage lediglich dazu gut, dass die Einzelteile nicht lose in der Plastiktüte herumfliegen, denn die Schrauben wurden alle nur locker von Hand an ihren Bestimmungsort geschraubt und weder gesichert, noch fest angezogen. Was letztendlich auch besser ist, denn so kann man kaum auf die Idee kommen, den Kopf aus der Tüte heraus zu verbauen. Das Modell würde sich schon beim Tragen zum Auto in seine Einzelteile auflösen…

Einen ausführlichen Bericht über weitere technische Merkmale, Montage sowie Flugerfahrungen  lesen Sie in der Ausgabe 08/2012 des ROTOR Magazins.

Fazit

Mit dem T-Rex 500EFL Pro ist Align ein gut fliegender Spaßheli gelungen, der aus der Schachtel heraus überzeugen kann. Angenehm zu bauen und noch angenehmer zu fliegen, sollte er in keinem Kofferraum fehlen. Die beiliegenden Komponenten sind als hochwertig anzusehen und bedürfen eigentlich keines späteren Austauschs. Auch die Bauanleitung ist gut verständlich. Der eine oder andere Schluckauf beim Aufbau ist tolerierbar, falls er in späteren Baukästen überhaupt noch auftritt.

Daniel Jetschin

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