25 Jahre Henseleit Helicopters: ROTOR im Interview mit Jan Henseleit

Die Modelle des Herstellers Henseleit Helicopters genießen in der Szene Kultstatus. Im Jahr 1994 erschien die erste eigene Konstruktion: Der Three Dee, dem bis heute außergewöhnliche und erfolgreiche Entwicklungen folgten. In diesem Jahr feiert Jan Henseleit das 25-jährige Bestehen seines Unternehmens – ein guter Zeitpunkt, sich mit Jan über seine Modelle und die Zukunft der Heli-Szene zu unterhalten.

ROTOR: Wie bist du zum Modellfliegen bzw. explizit zum Modellhelikopter gekommen?

Jan Henseleit: Im Alter von zehn Jahren habe ich – wie vermutlich viele klassische Modellflieger – mit dem kleinen Uhu, einem Balsaholzsegler ohne Fernsteuerung, angefangen. Anschließend steigerte ich mich nach und nach zu RC1-Kunstflugmodellen.
1976 kam ich zu meinem ersten Hubschrauber, einem Heli-Baby von Schlüter. Durch die reichlichen Erfahrungen mit Flächenmodellen, empfand ich den Schritt zum Hubschrauber, selbst mit den damals sehr einfachen technischen Möglichkeiten, nicht allzu schwierig.
Es klappte recht zügig mit den ersten, mehr oder weniger freiwilligen Rundflügen, aber die Steuerung ohne kollektive Blattverstellung war noch extrem träge und nervenaufreibend; auch Kreisel gab es noch nicht. Relativ kurze Zeit später beschaffte ich mir den Schlüter Bell 222-Trainer, mit dem schon einfacher Kunstflug wie gerissene Rollen und Loopings möglich war.

Firmensitz ist in Jübek im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein.

ROTOR: Hast du neben dem Modellflug noch weitere Hobbys?

Jan: Meine zweite Leidenschaft ist die manntragende Fliegerei. Angefangen mit dem Segelflug, wechselte ich Ende der 1970er Jahre zum Drachenfliegen, was ich über sehr viele Jahre recht intensiv ausübte. Hinzu kamen dann motorisierte Drachen (Trikes) und später noch Gleitschirme.
Ende der 1990er Jahre machte ich den Hubschrauberschein und baute mir damals einen italienischen CH-7 Angel-Bausatzhubschrauber auf, der als Experimentalheli zugelassen wurde (Bericht in ROTOR 1/1998).
Seit ca. 20 Jahren fliege ich aber hauptsächlich nur noch 3-Achs-gesteuerte Ultraleichtflugzeuge in moderner CfK-Verbundbauweise, da diese heutzutage als vollwertige alltagstaugliche Maschinen angesehen werden können, die den klassischen Blechfliegern weit überlegen und dabei viel kostengünstiger sind. Ansonsten fahre ich gerne Motorrad und auch Wassersport ist hier oben an der Küste eine schöne Form der Freizeitgestaltung …

Text/Bilder: Redaktion ROTOR/WBR

Das vollständige Interview lesen Sie in Ausgabe 4/2019. Ausgabe bestellen

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