Eine saubere und gut organisierte Kabelverlegung erhöht die Zuverlässigkeit, verringert
Störungen und vereinfacht Wartungs- und Reparaturarbeiten. Dr. Klaus Huber möchte in diesem Artikel
seine Kabelverlegung präsentieren, die sich seit vielen Jahren in der Praxis bewährt hat.
Da ich kein großer Fan von Servokabeln bin, die nur mit Kabelbindern zusammengefasst werden, habe ich mir zum Ziel gesetzt, die Kabel so zu verlegen, dass sie nicht in einem Kabelsalat enden oder gar in unzähligen Kabelschlaufen mit Kabelbindern zusammengequetscht werden und die Kabelisolierungen irgendwann den Geist aufgeben.

Meiner Meinung nach ist dies am besten umsetzbar, indem die vorhandenen Kabel auf das Notwendige gekürzt werden. Der Einstieg beginnt mit einem »Verlegungsplan«, wobei zu beachten ist, dass in unseren Helis meist ein Servo-Kabelstrang, ein Master- und Slave-Kabelstrang des Reglers sowie ein Telemetrie-Kabel feste Bestandteile dieses Plans sein müssen.
Zunächst werden alle Komponenten vorläufig in das Modell eingebaut. Dabei werden folgende Aspekte berücksichtigt:
• Wo verlaufen die stromführenden Kabel?
• Auf welcher Seite muss der Servo-Kabelstrang in das FBL-System oder den Empfänger eingesteckt werden?
• Wo befinden sich drehende Mechanikteile wie die Rotorwelle, das Hauptzahnrad, der Heckantrieb oder das Servo-Horn des Nickservos?
Nach diesem intensiven Brainstorming sollten die Kabelstränge zunächst einmal im Modell provisorisch zusammengefasst werden, sodass sich im Folgeschritt abzeichnet, welche Kabel gekürzt werden müssen und vor allem wie viel. Kurz bevor die Schere angesetzt werden kann, ist es sinnvoll, die Kabel mit Tesakrepp zu kennzeichnen. Aus Erfahrung belasse ich die Kabel zur Sicherheit etwa zwei Zentimeter länger als notwendig.
Ich habe mir für das Crimpen der neuen Stecker eine Crimpzange aus dem Baumarkt geholt, was sich als keine gute Idee herausstellte, denn …
⇢ Den vollständigen Bericht lesen Sie in Ausgabe 05/2026. Ausgabe bestellen.




