Fans von Verbrenner-Antrieben haben es hierzulande nicht leicht.
Die Auswahl an Umbaukits und Modellen ist überschaubar, und der Aufwand, um an Nitro-Kraftstoff zu kommen, oft erheblich. Doch es gibt eine noch Alternative: Benzin!
Ein entsprechendes Konzept sollte sich auch auf einen Elektroheli übertragen lassen.
Und so entstand bei Lukas Bißlich kurzerhand ein neues Projekt.

Den RAW 700 gibt es in einer Elektro- und in einer Nitro-Version, aber das mit dem Spritproblem beim Nitro hat sich nicht ganz behoben – eigentlich eher nur verschoben. Also von Hersteller X nach Y gewechselt und schließlich doch wieder in lange Wartezeiten gerutscht. Da kam mir die Zeit mit meinem Whiplash G-II in den Sinn: Dank Jewel-Generator musste dort nicht einmal der Akku geladen werden. Tanken, fliegen und wieder tanken und weiterfliegen. Dreimal am Starter gezogen und weiter ging es in die Luft nach einer kleinen Tankpause.
Der Start war gar nicht so leicht
Kurz vorab: Das Modell gibt es schon so zu kaufen. Damit verbunden ist noch ein richtig großes ABER. Das Umbau-Kit ist aber nur in den USA erhältlich, schwer zu bekommen, und bei Ersatzteilen kommen unvorstellbare Lieferzeiten hinzu. Und viel Zoll! Darauf hatte ich keine Lust. Das Kit ist sehr gut gemacht und an Feinheiten kaum zu überbieten, dennoch überwiegt das Problem mit dem »Teich« dazwischen. Nachdem ich noch aus meinen Benzinerzeiten einen Dämpfer, einen Luftfilterhalter und eine Kupplung gefunden habe, war für mich klar: Ich baue den RAW einfach selbst um.
Basis und Fakten
Da das originale Umbau-Kit den RAW 700 als Grundlage hat, wollte ich in der Anleitung ein wenig nach Ideen suchen. Eine Chassisplatte vom RAW hatte ich bereits mit den wichtigsten Eckdaten im CAD vorliegen. Somit waren die Befestigungspunkte für den Getriebeblock und die groben Anhaltspunkte für die Getriebestufe gegeben. Das Web hat mir eine kostenlose CAD-Datei des Motors der Begierde geliefert, und somit …
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