Epoxidklebstoffe sind aus dem Modellbau nicht mehr wegzudenken. Eine Dosierpistole
erleichtert den Umgang damit enorm, wie Maximilian Fiehn zu berichten weiß.
Beim Bau oder der Reparatur eines Modells kommen bei uns – wie sicher auch bei vielen von ihnen – regelmäßig verschiedene Zwei-Komponenten-Kleber zum Einsatz. Doch gerade die eher kleineren Mengen, die man zum Verkleben von Bauteilen benötigt, lassen sich meistens schlecht dosieren. Noch dazu mischt man oft viel zu viel Klebstoff an und schmeißt den Rest dann weg. Und auch das präzise Aufbringen an die gewünschte Stelle ist mit den üblichen Mischstäbchen gar nicht so einfach. Ein befreundeter Pilot gab uns irgendwann den Tipp, doch mal eine Dosierpistole mit Kartuschenkleber auszuprobieren. Nach kurzer Recherche im Internet, wo es nahezu unendlich viele Pistolen dieser Art gibt, die aber eigentlich alle gleich aussehen, haben wir schließlich beim deutschen Anbieter 2construct zugeschlagen, wo auch unser Bekannter seine Klebstoffe bezieht. Neben der etwa 20 Euro teuren Dosierpistole für die Mischungsverhältnisse 1:1 bzw. 2:1 wanderten noch 30- und 5-Minuten-Epoxid-Kleber sowie der Klebstoff »2C-Extreme Black« aus dem extrem umfangreichen Sortiment in den Warenkorb. »2C-Extreme Black« eignet sich laut unserem Bekannten für alle Verklebungen, bei denen Epoxy nicht so optimal ist – ganz ähnlich dem bekannten Stabilit Express (riecht übrigens auch fast gleich). 50 g Epoxykleber kosten 5,40 Euro, 50 g »2C-Extreme Black« liegen bei 11,90 Euro. Dazu kommen noch die passenden Mischdüsen, von denen 25 Stück um die 10 Euro kosten. Verglichen mit »normalen« Klebern sind das also keine Schnäppchen. Entsprechende Kartuschen-Klebstoffe und Pistolen gibt es aber von diversen Anbietern zu ähnlichen Preisen.

Praxis
Die Anwendung dieser Klebstoffe ist total einfach: Die Kartusche mit den beiden Klebstoff-Komponenten wird in die Pistole eingesetzt, der Verschluss zugeklappt und dann der Schieber eingeschoben. Die Mischdüsen werden einfach aufgesteckt und mit einem Bajonettverschluss verschraubt. Wenn man nun den Griff betätigt, pumpt man den Klebstoff absolut gleichmäßig im gewünschten Mischungsverhältnis in die Düse. Darin wird die Masse durch den Innenaufbau vermischt und kommt vorne als einsatzbereiter Klebe




