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Starterpaket: Die EC 135 der Superscale 800-Serie von Roban

Eingereicht

Die Helis der Roban Superscale 800-Serie werden als Rundum-sorglos-Paket angeboten. Im Bausatz enthalten sind neben dem vorlackierten Rumpf, u.a. die bereits aufgebaute Mechanik, Haupt- und Heckrotor, Rotorblätter, ein Beleuchtungsset sowie diverse Scale-Anbauteile. Des Weiteren verspricht der hohe Vorfertigungsgrad aller Teile einen zügigen Aufbau des Modells, um das Scale-Modell möglichst schnell in die Luft zu bekommen. Für unseren Scale-Großmodell-Einsteiger Nico Kelling also ein interessantes »Starterpaket«, um den Traum vom ersten großen Scale-Heli Wirklichkeit werden zu lassen.

Der Traum vom großen Scale-Hubschrauber ist schon viele Jahre alt, wurde aber aus verschiedenen Gründen, darunter begrenzt verfügbare Zeit und Platz sowie anfangs noch unzureichende Flugerfahrung, lange nicht umgesetzt. Auf der ROTOR live 2017 in Iffezheim kam es schließlich zu der Initialzündung, dieses Projekt endlich anzugehen. In diesem Bericht geht es zunächst um Auswahl und Aufbau des Eurocopter EC 135-Modells von Roban und erste Flugerfahrungen mit dem Helikopter im Originalzustand wie er vertrieben wird. In einem späteren Teil werde ich vom weiterem Scale-Ausbau berichten – auch unter intensiver Nutzung von 3D-Druck.

Zur Modellauswahl
Ein Hubschrauber mit Fenestron sollte es werden – so viel war von Anfang an klar. Ein Fenestron, der als Mantelpropeller im Heckausleger versenkt eingebaut wird, verspricht gegenüber einem offenen Heckrotor eine deutliche Geräuschreduktion und Sicherheitsgewinn durch Entfall freistehender Rotorteile. Die Faszination für diese Technik, ursprünglich von Aérospatiale entwickelt, war dominierend und somit auch eine gewisse Vorauswahl auf den Eurocopter EC 135 gegeben. Ursprünglich vom DASA-Konzern auf Basis des MBB BO 108-Prototyps – als Nachfolger der bekannten BO 105 – entwickelt und mit einem Fenestron kombiniert, wird dieser leichte, zweimotorige Mehrzweckhubschrauber heute vornehmlich in der Luftrettung, als Polizeihubschrauber und für vergleichbare Aufgaben, aber auch teilweise für die Pilotenausbildung und sogar für Tourismuszwecke (wie ich selbst erfahren durfte) eingesetzt.

Die neuen Versionen T3/P3 firmieren nach der vereinheitlichten Namensgebung in der Airbus Group als Airbus Helicopters H135. Neben kleineren möglichen Alternativen wie der Aérospatiale Gazelle oder Dauphin, wäre vor allem noch der größere BK 117-Nachfolger mein Favorit gewesen, der seit der Version D2 als EC 145 T2 (heute: H145) auch über einen Fenestron verfügt …

Text/Bilder: Nico Kelling

Einen vollständigen Bericht über die EC 135 von Roban/scaleflying.de lesen Sie in Ausgabe 1/2018. Ausgabe bestellen

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