Der Protos 380 light V2 in neuem Look

Der Protos 380 light V2 von XLPower / MSH deckt ein breites Einsatzspektrum ab und spricht sowohl Einsteiger als auch erfahrene Piloten an. Zudem ist das Modell recht preiswert und die Ersatzteilversorgung gesichert. Einzig in der Optik fällt das Modell für Rainer Moosmayer aus dem Rahmen. Aber das lässt sich leicht ändern, wie unser Autor zu berichten weiß.

Eine kurze Einleitung: 2021 habe ich nach etwa 27-jähriger Pause wieder mit dem Helifliegen begonnen. In den 1990er Jahren hatte ich mit einem VARIO-Kobolt (das war die günstigere Version des Skyfox) das Fliegen erlernt. Als ich dann an den Punkt kam, an dem ich das 3D-Fliegen lernen wollte, stellte ich fest, dass die Reparaturkosten und mein Studentenbudget in einem sehr ungünstigen zueinander standen. Aus diesem Grund habe ich kurz entschlossen alles verkauft und mit dem Helifliegen aufgehört. Das, was ich damals lernen wollte, war für mich unrealistisch in Bezug auf die damit verbundenen Kosten. Dem Modellflug bin ich in Form von Flächenfliegen aber immer treu geblieben. 

Als ich 2021 wieder mit dem Helifliegen anfing, startete ich dort, wo ich aufgehört habe: bei Modellen der 700er-Klasse. Ich beschaffte mir einen TDR, später einen TDSF und im letzten Jahr einen XL Power Wraigth. Nun bin ich wieder an dem Punkt angekommen, an dem ich über den 3D-Flugstil nachdenke, aber trotz Rettungssystem im Spirit möchte ich lieber nicht einen der großen Helis »hinschmeißen« bzw. riskieren. Also machte ich mich auf die Suche nach einem günstigeren Trainingsgerät. 

Für mich war das wirklich eine neue Erkenntnis, dass auch kleinere Helikopter heutzutage eine beeindruckende Performance und ein Fluggefühl vermitteln, das den größeren Helis ähnlich ist. Meine Wahl fiel letztlich auf einen XL Power Protos 380. Zum einen, weil ich mit der Firma Helicoach (www.helicoach-shop.de) einen Händler habe, der unkompliziert nach Dänemark (ich wohne in Kopenhagen) versendet und zum anderen, weil das Preisniveau des Protos, auch in Bezug auf Ersatzteile, in meinen Augen sehr fair ist. Grundsätzlich bin ich auch mit der Qualität, die ich bereits am Wraigth erlebt habe, voll zufrieden. Des Weiteren haben mich diverse Videos und auch Testberichte in der ROTOR von diesem Modell überzeugt. 

Nun gibt es beim Protos die Wahl zwischen drei Varianten: den Light, den Standard und den Evo. Übrigens spreche ich hier ausschließlich über die V2-Versionen, die die aktuelle Produktversion darstellen. Rein optisch hat mich ganz klar der Evo am stärksten angezogen. Die Ausführung gefällt mir extrem gut. Der Light sprach mich eigentlich nicht so an. Die kurze Haube und das am Heckrohr montierte Servo gefiel mir so gar nicht. Der Standard ist vielleicht ein guter Kompromiss, insbesondere, da er im Set mit dem Motor aktuell auch wirklich günstig ist. Ein Faktor hat mich allerdings bei der Kaufentscheidung stark beeinflusst: Das waren die Kosten. Ein EVO voll aufgebaut, so gut das Modell auch ist, war für meine Zwecke etwas überproportional hoch. 

Der Standard ist in der Combo mit dem Motor, wie erwähnt, wirklich attraktiv. Und der preisliche Wahnsinn ist aber der Light in der Combo – natürlich im positiven Sinne. Für mich als Wenigflieger war es bei diesem Modell wichtig, dass ich im Prinzip so günstig wie möglich wegkomme. Es ist tatsächlich so, dass ich mit dem Wraight in der kommenden Saison am meisten trainieren möchte und wie oft ich den kleinen Heli in der Realität wirklich einsetzen werde, ist im Prinzip unklar. Allerdings muss ich auch sagen, dass Modelle, die mich …

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