Eigenbau-6s2p-Lithium-Ionen-Akku für Logo 500 SE mit 8,0 Ah

Lithium-Polymer-Akkumulatoren sind die Energiespeicher Nr. 1 im Modellbau und kommen in vielen Bereichen zum Einsatz. Jedoch weist dieser Akkutyp auch einige Schwachstellen, insbesondere bei der Temperaturempfindlichkeit und Energiedichte auf, was wiederum einem Lithium-Ionen-Akku Pluspunkte bringt. Also eigentlich die perfekte Energiequelle für den Modellheli? Wie sich ein solches Li-ION-Akkupack umsetzen lässt, erklärt Peter Weimer.

Da in den letzten drei Jahren die von mir genutzten LiPo-Zellen immer schlechter wurden, dargestellt durch stark abweichende Zellenspannungen (ewiges Aufladen, bedingt durch Balancing) und einer maximalen Zyklenzahl von teilweise unter 50, entschied ich mich, den immer besser werdenden Lithium-Ionen-Zellen zuzuwenden. Aufgrund fehlender Angebote auf dem Markt, wurde die Konfektionierung der Akkus jedoch selbst vorgenommen. Hierfür wurde in ein Punktschweißgerät investiert, da das Löten – aufgrund des hohen Temperatureintrags – die Zellen beschädigen kann. Insbesondere können bereits parallel geschaltete Lithium-Ionen-Akkus nicht inline gelötet werden.

Sicherheitshinweis!
Nachfolgend ist die Auswahl, Konstruktion und Eigenfertigung eines Lithium-Ionen-Akkus beschrieben. Jeder, der einen Nachbau anstrebt, sollte über ausreichende elektrische Kenntnisse verfügen und vor der Fertigung entsprechende Sicherheits- und Brandschutzmaßnahmen treffen. Ein versehentlich kurzgeschlossener Lithium-Akku kann zum Brand führen und im schlimmsten Fall explodieren.

Die Fertigung sollte auf einer brandsicheren Arbeitsplatte erfolgen, eine gebrauchte Metallmunitionskiste (Gummidichtung zuvor entfernen) sollte immer griffbereit sein, um im Brandfall den Akku sicher ins Freie transportieren zu können. Das Punktschweißen ist immer mit Sicherheitsbrille durchzuführen. Jeder Nachbau erfolgt auf eigene Gefahr …

Text/Bilder: Peter Weimer

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