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Löschen mit Glas? Das Feuerlöschgranulat Extover

Eingereicht

Bereits in ROTOR 4/2018 beschrieb Gunther Winkle mit dem BAT-Safe eine geniale Lösung zum Lagern und Laden von Lithium-Akkus. Das i-Tüpfelchen aber, wenn es um den Schutz vor Lithiumbrände geht, ist das neu entwickelte Feuerlöschgranulat Extover, das zum einen vorbeugend beim Brandschutz eingesetzt werden kann, und zum anderen im Notfall für schnelle Hilfe sorgt.

Das aus mineralischem Blähglas bestehende Granulat nennt sich Extover und ist markenrechtlich geschützt. Das Feuerlöschgranulat wird von der Firma Dennert Poraver produziert. Diese Firma ist der weltweite Marktführer in der Herstellung und dem Vertrieb von Blähglas. Das Unternehmen zählt zu den Branchen-Pionieren und hat vor über 30 Jahren als erster am Markt ein Verfahren für die industrielle Herstellung von Blähglas aus Recyclingglas entwickelt. Die kleinen, leichten Extover-Kugeln bestehen aus aufgeschäumtem Recyclingglas und wurden für Brandlasten der Klasse D entwickelt.

Zusammen mit der Materialprüfanstalt Dresden (MPA) wurde das Material in Anlehnung an die Norm DIN EN 3-7:2007 geprüft. Extover wurde dabei zum Löschen verwendet. Das Granulat wurde nach der vorgeschriebenen Brennzeit auf die Brandobjekte aufgestreut, sodass eine vollständige Bedeckung bzw. Umhüllung erfolgte. Die Wirkung von Extover beruht dabei auf Isolation (Umhüllung) und Erstickung des Brandherds. Alle untersuchten Brandobjekte wurden erfolgreich mit dem Granulat gelöscht. …

Der Boden der Lagerkiste braucht nur mit wenigen Zentimetern Extover belegt zu werden. Auf diesen Plastiksack werden die LiPos gelegt und mit weiteren Säcken voll Extover bedeckt. Eine Mindestdicke von 10 cm soll für wirksamen Schutz gegeben sein. Vorzugsweise werden die oben liegenden Plastiksäcke so gefüllt, dass die Kiste gut gefüllt ist. So wird sichergestellt, dass wenig Sauerstoff vorhanden ist.

Text/Bilder: Wolfgang Mache

Einen vollständigen Bericht über das Feuerlöschgranulat Extover lesen Sie in Ausgabe 5/2018. Ausgabe bestellen

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