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Operation Gunship: AH-64D Apache von Alterbaum Premium-Helicopter

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Es kam, wie es wahrscheinlich bei den meisten Modellflugvirus-Infizierten immer wieder einmal kommt: der Wunsch nach einem neuen Projekt regte sich. Es sollte eine echte Herausforderung sein, etwas, mit dem ich mich länger als zwei bis drei Monate beschäftigen konnte – im Idealfall mehrere Jahre. Und es sollte etwas Ausgefallenes werden, ein Nachbau, den man nicht allzu häufig sieht. Die selbst gewählten Vorgaben waren klar: groß, schwer, kunstflugtauglich! Groß, weil mir das Basteln mit großen Teilen mehr Spaß macht. Schwer, damit das Modell auch im Flug möglichst vorbildähnlich bewegt werden kann. Und kunstflugtauglich, damit auch das Fliegen eine abwechslungsreiche Herausforderung bietet. Mein letztes Projekt war eine Bo 105, somit schied dieser Hubschraubertyp für mich aus. Und weil weder Zeit noch Können für einen kompletten Eigenbau vorhanden sind, war die Auswahl möglicher Bausätze schon sehr eingeschränkt.

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Der rohbaufertige Innenausbau bei der Aus­lieferung. Die Oberfläche ist sehr detailliert gestaltet, die Aufnahme für das Heckrotorservo bereits integriert.

Ich hatte schon vor einigen Jahren den Gedanken, eine AH-64 Apache von Len Mount oder Indy-Heli zu bauen, und daher kam mir dieser Hubschraubertyp wieder in den Sinn. Bei meiner Recherche stieß ich auf die Firma Alterbaum Premium Helicopter, die neben einigen AH-1 Cobras auch ein Modell der Apache im Maßstab 1 : 5,8 im Angebot hat. Mit ca. 2,6 Meter Rumpflänge noch ohne Bus zu transportieren und mit den angegebenen 23,5 kg Abfluggewicht elektrisch zu betreiben, entsprach das Modell meinen Vorstellungen und war auch finanziell noch im Rahmen. Und so nahm ich mit dem Hersteller Kontakt auf und bestellte ein Rundum-sorglos-Paket: Rumpf, Mechanik, Rotorköpfe, Anbauteile, Cockpitausbau und Rotorblätter wurden bestellt und eine zeitnahe Übergabe vereinbart.

Rumpf
Den Rumpf inklusive Fahrwerk und Kleinteile konnte ich direkt von Herrn Alterbaum in Empfang nehmen. Bei der Übergabe erkannte ich, mit welcher Akribie er an die Konstruktion seiner Modelle herangeht – ich war ziemlich beeindruckt. Zu Hause angekommen, war es Zeit für einen ersten Fototermin – und gleich im Anschluss die erste Herausforderung: wie bekomme ich das Teil in meine Werkstatt? Nach einigen Versuchen fand ich einen Bewegungsablauf, den Hubschrauber durch Drehen und Kippen in der Werkstatt zu verstauen …

Text/Bilder: Günter Käfer

blue_versionEinen vollständigen Bericht über den AH-64 Apache lesen Sie in Ausgabe 5/2016. Ausgabe bestellen

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